Durch die Coronakrise hat sich einiges im Recruiting verändert. Benefits, wie Homeoffice, sind längst kein Alleinstellungsmerkmal mehr von Arbeitgebern, sondern mittlerweile Normalität. Durch Homeoffice wurden New Work Bestandteile wie Work-Life-Balance, Freiheit und Selbständigkeit im Arbeiten zum Daily Business von Millionen Beschäftigten. Auch der Arbeitsmarkt hat sich trotz Coronakrise von einem Arbeitgeber- zu einem Arbeitnehmermarkt entwickelt. Laut der Ernst & Young Jobstudie haben aktuell sogar 48 Prozent der Beschäftigten in Deutschland ein Interesse an einem Arbeitgeberwechsel.[1] Das heißt für Sie: Zum einen enorme Möglichkeiten im Recruiting und zum anderen die Gefahr starker Fluktuation in Unternehmen. Die Recruiting Trends 2022 sind darauf ausgelegt, Talente in Ihrem Unternehmen zu halten sowie Ihren Personalbedarf zu decken. Lesen Sie dazu folgenden Beitrag.

Trend 1: Remote Work

Viele Arbeitsnehmer befinden sich nach wie vor im Homeoffice. Daher ist es wichtig, dass Ihr Unternehmen über die richtigen digitalen Mittel verfügt, um reibungslose Arbeitsabläufe im Homeoffice zu gewährleisten. Insbesondere moderne Software as a Service-Lösungen (z. B. Office365, Video Conferencing, CRM, HCM, ERP & Co.) ermöglichen Ihnen Remote Work. Diese stellen sicher, dass Ihre Arbeitnehmer in kürzester Zeit von beinahe jedem Ort der Welt arbeiten können.

Trend 2: Remote Hiring

Sehr wichtig für Ihr Unternehmen bleiben nach wie vor auch das Thema Remote Hiring (auch Remote Recruiting). Hiermit ist die standortunabhängige Personalgewinnung gemeint. Vorteil des Remote Hirings ist, dass Sie Zugriff auf Talente von allen Orten der Welt haben. Ihre Personalabteilung sollte in der Lage sein, den gesamten Bewerbungsprozess digital durchzuführen. Angefangen von der Stellenanzeigen Erstellung bis hin zur Veröffentlichung. Dies ermöglichen Ihnen moderne Recruiting Tools, wie der One-Click-Recruiter von Jobcluster. Des Weiteren können  auch die Terminierung von Bewerbungsgesprächen sowie Videointerviews heute problemlos online durchgeführt werden.

Trend 3: Mobile Recruiting

Unter Mobile Recruiting wird die Personalbeschaffung beispielsweise via Smartphone verstanden. Recruiting Kennzahlen zeigen, dass mittlerweile mehr als 50 % der Bewerber über mobile Endgeräte aktiv werden. Diese Erkenntnis ist strategisch für zukünftige Recruitingprozesse. Karriereseiten und Online-Stellenanzeigen müssen im responsiven Design verfügbar sein. Darüber hinaus empfiehlt es sich, dass Ihre Online-Stellenanzeigen für Google for Jobs optimiert sind. Moderne Recruiting-Tools (z. B. der One-Click-Recruiter) optimieren Ihre Online-Stellenanzeigen im Handumdrehen für Google for Jobs. Auch die One-Click-Bewerbung mit einem Lebenslauf via LinkedIn, Xing oder PDF werden immer beliebter bei Ihren Bewerber:innen. Hierbei helfen Ihnen moderne Bewerbungs-Apps.

Trend 3: KI im Recruiting

Künstliche Intelligenz (KI) wird auch ein immer wichtigerer Punkt in Ihrer Personalbeschaffung. Die KI hilft Ihnen aktuell schon bei der Optimierung Ihrer Stellenanzeigen. Diese zeigt Ihnen, welche Punkte Sie bei einer Stellenanzeige noch verbessern können. Auch bei Ihrer Personalauswahl kann die Künstliche Intelligenz ein wertvoller Helfer sein. Unter anderem kann die KI eine Vielzahl von Bewerbungen durchforsten und passende Bewerber:innen für Ihre jeweilige zu besetzende Stelle vorschlagen (= Matching). Mit innovativen Bewerbungs-Apps, wie z. B. der Justapplai App, ist dies für Sie ein Kinderspiel.

Trend 4: Upskilling

In Zeiten, in denen immer mehr Aufgaben in Ihrem Unternehmen automatisiert werden, wird es immer wichtiger, dass Ihre Arbeitnehmer:innen weiterentwickelt werden. Mit Upskilling versuchen Sie die Kompetenzen von  Mitarbeiter:innen, in Ihrer aktuellen Rolle oder in einer ähnlichen Rolle zu entwickeln. Dies kann bedeuten, dass bekannte Tätigkeiten mit neuen Technologien oder gar gänzlich automatisiert durchgeführt werden . Mitarbeiterkompetenzen werden durch Aus- und Weiterbildung neu justiert. Im Zuge dessen bietet es sich für Sie an, mit Bildungsinstitutionen zusammenzuarbeiten sowie Ausbildungsplätze für neue Berufe zu offerieren.

Trend 5: Datengetriebenes Recruiting

Kennzahlen spielen in der Personalbeschaffung eine immer wichtigere Rolle. Laut einer Xing Studie erheben 29 Prozent der Personalabteilungen in Deutschland keine Kennzahlen, obwohl diese ihnen helfen würden, ihr Recruiting zu optimieren.[2] Daher sollten Sie bei Ihrer Personalgewinnung Kennzahlen erheben, damit Sie zum Beispiel wissen, welche Recruitingkanäle (Social-Media, Google, Online-Stellenbörsen) Ihr Geld wert sind. Hierbei geben Ihnen Kennzahlen, wie Aufrufe, Bewerbungen und Cost-Per-Application wertvolle Insights über die Performance Ihres Recruitings. Moderne Recruiting-Tools, wie Performance Recruiting von Jobcluster, zeigen Ihnen im Handumdrehen Ihre gewünschten KPIs.

Trend 6: Mitarbeiterempfehlungen

In Zeiten von Arbeitnehmermärkten können die eigenen Mitarbeiter:innen bei der Personalgewinnung zum strategischen Faktor werden. Mit automatisierten Mitarbeiterempfehlungsprogrammen sparen Sie Kosten und Zeit bei der Personalbeschaffung und steigern ebenfalls  auch die Qualität der Bewerbungen. Mitarbeiter:innen empfehlen in der Regel nur Freunde und Bekannte, die sie für die jeweilige zu besetzende Position als passend empfinden. Zudem stärken Sie durch die Einbeziehung von Mitarbeiter:innen in die Personalauswahl die Mitarbeiterbindung Ihrer Beschäftigten:innen. Insbesondere digitale Mitarbeiterempfehlungsprogramme, wie der Jobrecommender, sind der Gamechanger in Ihrer Personalgewinnung. Dies zeugt von Professionalität im Recruiting.

Trend 7: Zielgruppenspezifische Google- und Social-Media-Kampagnen

Corona hat die Menschen und damit potentielle  Kandidaten:innen noch stärker in die Online-Welt gebracht.  Egal ob Google-Suche oder in den unterschiedlichsten Sozialen Netzwerken (Facebook, Xing, TikTok). Für Sie gilt es, diese dort zu erreichen. Dabei können Sie auf  zielgruppenspezifische Google– und Social-Media-Kampagnen bauen. Auf Google erreichen Sie Ihre Kandidaten:innen mit Keyword-Targeting. Auf  den Social-Media-Kanälen können Sie Ihre Kampagnen hingegen auf Interessen, Demografie und Standorte Ihrer Wunschkandidat:innen zuschneiden.

Quo Vadis Recruiting 2022?

Corona und seine Auswirkungen bestimmen auch die Personalbeschaffung im Jahr 2022 maßgeblich. Dies stellt Personalabteilungen vor die Herausforderung, Recruitingprozesse möglichst digital durchzuführen. Bestandteile von New Work (z. B. Homeoffice) wurden zur Normalität Ihres Arbeitsalltags. Die Recruiting Trends 2022 spiegeln dies wider. Viele Recruitings Trends sind technikgetrieben und spielen sich online ab. Zahlreiche neue Recruiting-Tools und Trends unterstützen Sie dabei, weiterhin genügend und qualifiziertes Personal für Ihr Unternehmen zu rekrutieren. Ob beim Remote Hiring (z. B. One-Click-Recruiter), KI im Recruiting (z. B. Justapplai App), datengetriebenen Recruiting (z. B. Performance Recruiting von Jobcluster) oder Mitarbeiterempfehlungsprogramme (z. B. Jobrecommender). Als Fazit bleibt zu sagen: Machen Sie von den neuen Recruiting-Technologien Gebrauch und stellen sich als Unternehmen langfristig für den Arbeitnehmermarkt gut auf. Nur so bleiben Sie beim War of Talents wettbewerbsfähig!

[1] https://www.ey.com/de_de/news/2021/12/ey-jobstudie-karriere-20211

[2] https://recruiting.xing.com/de/wissen-veranstaltungen/wissen/mitarbeitersuche/time-hire-warum-diese-eine-kennzahl-alles-ueber-ihr#4823

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