Diese 6 Tipps sollten Sie beim Verfassen einer Stellenanzeige beachten

15.9.2020
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Diese 6 Tipps sollten Sie beim Verfassen einer Stellenanzeige beachten

Diese 6 Tipps sollten Sie beim Verfassen einer Stellenanzeige beachten

Die Mehrheit der Stellenanzeigen von Unternehmen werden auf Online-Stellenbörsen veröffentlicht. Ein Großteil des Personalbudgets wird deshalb für Stellenausschreibungen auf Online-Stellenbörsen verbraucht. Laut Statista platzieren sogar 74,1 Prozent der Unternehmen in Deutschland ihre Jobangebote im Internet.[1] Trotz der immensen Kosten, die Unternehmen für das Schalten von Stellenanzeigen auf Online-Stellenbörsen ausgeben, sind viele mit dem Bewerberrücklauf nicht zufrieden. Das liegt oft daran, dass Stellenausschreibungen noch alten Mustern folgen und Bewerber ganz einfach nicht ansprechen (= Bewerberpsychologie). Im folgenden Beitrag zeigen wir Ihnen, wie Sie diese optimieren und welche Recruiting-Tools Sie dabei unterstützen.

1. Tipp: Wählen Sie die richtige Stellenbezeichnung aus

In Zeiten der digitalen Jobsuche von Bewerbern ist es sehr wichtig, die richtigen Keywords für Stellentitel zu verwenden. Nur so stellen Sie sicher, dass Ihre Jobangebote im Meer der Stellenanzeigen auf Online-Jobbörsen gefunden werden. Überlegen Sie sich genau, wie Sie Ihr Jobangebot benennen. Die Suchfilter von Online-Jobbörsen (z. B. StepStone, Monster, Jobcluster.de) präsentieren Bewerbern ausschließlich Stellenangebote, die sie nach Ihrer Bezeichnung genau erkennen. Halten Sie Ihre Jobbezeichnungen auch nicht zu allgemein. Vermeiden Sie Stellentitel wie „Ingenieur“ oder „Abteilungsleiter“. Bei der Stellenbezeichnung „Ingenieur“ stellt sich schnell die Frage, welchen Ingenieur Sie überhaupt mit Ihrem Stellenangebot ansprechen möchten. Sind Sie auf der Suche nach einem Elektro-, Maschinenbau- oder ein Bauingenieur? Hingegen ist „Abteilungsleiter“ keine richtige Berufsbezeichnung, sondern eine hierarchische Einordnung in einem Unternehmen. Vielmehr macht es Sinn, dass Sie in der Stellenbezeichnung direkt aufzeigen, welche Qualifikation Ihre Führungskraft besitzen muss. Beispielsweise könnten Sie in Ihrer Stellenanzeige angeben, dass Sie nach einem „Elektromeister/Elektroingenieur als Leiter der Servicetechnik“ suchen.

2. Tipp: Beachten Sie das AGG

Bei der Formulierung Ihrer Stellenanzeigen sollten Sie immer das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz im Hinterkopf behalten. Dieses besagt, dass Sie einen Bewerber nicht wegen seines Alters, Geschlecht, Herkunft, sexuelle Orientierung sowie Behinderung diskriminieren dürfen. Daher sollten Sie hinter dem Stellentitel immer den Zusatz (m/w/d) ergänzen. So machen Sie kenntlich, dass das Geschlecht keine Rolle bei der Besetzung der Stelle spielt.

3. Tipp: Überlegen Sie sich genau, welche Anforderungen Sie stellen

Oft wird bei der Stellenausschreibung der Fehler begangen, die Anforderungen möglichst hoch zu schrauben. Es wird regelrecht nach der „eierlegenden Wollmilchsau“ gesucht. Dies hat zur Folge, dass viele Kandidaten abspringen, da sie denken, dass sie den Anforderungen nicht gerecht werden. Bleiben Sie realistisch bei der Formulierung des Anforderungsprofils Ihrer Stellenanzeigen. Verlangen Sie nur, was auch wirklich für die jeweilige Stelle benötigt wird. Zeigen Sie auf, welche Aufgaben und Tätigkeiten Ihr Bewerber genau erledigen soll. Falls weitere Qualifikationen für Sie interessant sind, sollten Sie diese unter einem eigenen Punkt aufführen. Beispielsweise unter dem Punkt „Weitere Qualifikationen wären von Vorteil“, aber dann natürlich immer konkret. Ein weiterer wesentlicher Aspekt der Bewerberpsychologie besagt: drei oder fünf Spiegelstriche für Aufzählungen, nicht vier, nicht sechs oder eine andere Zahl. Sortieren Sie die Auflistung nach Wichtigkeit.

4. Tipp: Meiden Sie Floskeln

Vermeiden Sie Floskeln, um Ihr Unternehmen von Ihren Mitbewerbern zu differenzieren. Beispiele hierfür sind „gute Arbeitsatmosphäre“, „Teamgeist wird bei uns großgeschrieben“ und „innovativ“. Überlegen Sie sich deshalb genau, welche Worthülsen auch für jedes andere Unternehmen anwendbar sind.

5. Tipp: Präsentieren Sie Ihr Unternehmen und Ihre Benefits

Was macht Ihr Unternehmen einzigartig? Diese Frage sollten Sie sich stellen, wenn Sie Ihren Bewerbern einen kurzen Überblick über Ihr Unternehmen geben wollen. Stellen Sie in ein bis zwei Sätzen dar, was Ihr Unternehmen von Ihren Mitbewerbern unterscheidet. Darüber hinaus sollten Sie Bewerbern aufzeigen, welche Benefits Sie zu bieten haben. Darunter aufzuführen sind Parkplätze, Home-Office im Verbund mit Firmenlaptops und Handys bis hin zu Werkswohnungen und Betriebskindergärten. Aber Achtung: Die Unternehmenspräsentation sollte keinesfalls länger als das Jobprofil sein. Der Bewerber spielt immer die erste Geige.

6. Tipp: Nutzen Sie moderne Recruiting-Tools

Moderne Recruiting-Tools (z. B. One-Click-Recruiter) helfen Ihnen bei der Erstellung von Stellenanzeigen immens. Vorgefertigte Templates im Corporate Design ermöglichen Ihnen, Ihre Jobangebote in kürzester Zeit neu anzufertigen und zu bearbeiten. Oft werden die Daten Ihrer Stellenausschreibung durch moderne Recruiting-Tools optimiert, sodass Ihre Jobangebote besser von Jobaggregatoren wie Indeed oder Google for Jobs gefunden werden. Zudem können Sie diese mit nur einem Klick in jedem Recruiting-Kanal veröffentlichen. Letztendlich werden Ihnen für jede Stellenanzeige wichtige Kennzahlen wie Aufrufe, Interessenten und Bewerbungen angezeigt. Anhand dieser erkennen Sie, inwiefern sich Ihre Schaltung auf dem jeweiligen Recruiting-Kanal gelohnt hat.

Anzeigen-Modul im One-Click-Recruiter


Take-aways Stellenanzeigen verfassen

Trotz vieler Fallstricke, die beim Verfassen von Stellenanzeigen lauern, ist dies kein Hexenwerk. Beherzigen Sie einfach die Tipps aus dem Beitrag: Überlegen Sie sich den Stellentitel Ihres Jobangebots genau. Behalten Sie auch immer das AGG Gesetz im Hinterkopf; somit vermeiden Sie Klagen. Seien Sie realistisch beim Anforderungskatalog Ihrer Stellenausschreibung. Darüber hinaus vermeiden Sie Floskeln wie „gute Arbeitsatmosphäre“. Stellen Sie die Alleinstellungsmerkmale Ihres Unternehmens dar und zeigen Sie, welche Benefits Ihr Unternehmen bietet. Machen Sie auch Gebrauch von modernen Recruiting Tools wie den One-Click-Recruiter. Diese ermöglichen es Ihnen, Stellenausschreibungen in kürzester Zeit zu bearbeiten und auf jedem beliebigen Recruiting-Kanal zu veröffentlichen. Als Fazit bleibt zu sagen: Eine gut überlegte Stellenanzeige ist im Stellenbörsen Dschungel Gold wert!

[1]Statistiken zum Thema Online-Recruiting: https://de.statista.com/themen/710/online-recruiting/(10.09.2020).

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